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Geöffnet von 10.00 bis 17.00

Ab dem 15. Mai 2022

Die Wechselausstellung 2022 wird die kulturellen und wissenschaftlichen Auswirkungen der Forschungen der Fundstelle La Tène, eines symbolträchtigen Fundortes der keltischen Vorgeschichte, thematisieren. Sie wird am Samstag, den 14. Mai ab 18 Uhr anlässlich der Nacht der Neuenburger Museen eröffnet.

La Tène wurde 1857 an den Ufern des Neuenburgersees entdeckt und ist eine der berühmtesten archäologischen Stätten der Schweiz. Im wissenschaftlichen Jargon bezeichnet die „La-Tène-Kultur“ die keltische Zivilisation, die in weiten Teilen Europas, von den Britischen Inseln bis nach Anatolien und von der Iberischen Halbinsel bis zu den Rändern der Ukraine, nachgewiesen ist. Dank des Reichtums der Fundstätte und des außergewöhnlich guten Erhaltungszustands der Objekte waren es die Funde aus diesem Neuenburger Fundort, die zur Definition der zweiten europäischen Eisenzeit (ca. 450-50 v. Chr.) herangezogen wurden.

Dieses Projekt wird die museografische Neugestaltung des Sektors „Die Kelten von La Tène“ in der Dauerausstellung begleiten, die ab Frühlingsbeginn 2022 schrittweise in Angriff genommen wird.

Wussten Sie schon? Das Laténium ist ein archaisierender Neologismus. Er bezieht sich auf die Fundstätte La Tène, die nur 2 km von unserem Museum entfernt liegt.

Auguste Bachelin, La Tène. Huile sur toile, 1879. Laténium, exposition permanente.